Wissenswertes rund um´s Ei

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Wissenswertes rund um´s Ei-

Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Jeder kennt es und viele haben sich sicher schon einmal gefragt, was das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Ei eigentlich genau aussagt und ob das Ei nach Ablauf dieses Datums noch genießbar ist. Darum haben wir hier kurz und knackig alle Infos rund um das Thema Mindesthaltbarkeitsdatum zusammengeschrieben.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum, das auf dem Ei gestempelt ist besagt, bis wann die Eier mindestens haltbar sind. Es errechnet sich vom Tag des Legens plus 28 Tage. Danach sollten die Eier nur noch zum Kochen oder Backen verwendet werden.

Was viele nicht wissen, Eier entwickeln erst nach 3-4 Tagen ihr volles Aroma und haben dann die beste Verwertbarkeit. Gerade in den ersten Tagen sind die Eier zum Kochen nicht geeignet, weil sie sich schwer schälen lassen. Die Schalenmembrane sorgt dafür, dass das Eiweiß eng an der Schale haftet. Bei frischen Eiern konnte noch keine Luft zwischen Schale und Schalenmembrane gelangen und deshalb löst sich die Schale schlecht. Für die klassischen, gekochten Eier sollten daher eher ältere Eier verwendet werden. Für rohe Speisen (wie zB. Tiramisu) und Getränke sollten hingegen sehr frische Eier verwendet werden.

Doch wie bewahre ich Eier richtig auf? In den ersten 18-20 Tagen können Eier auch ungekühlt gelagert werden, denn die Eier haben einen natürlichen Schutz. Während dieser Zeit verfügt das Ei über natürliche Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger und Keime. Falls Sie Eier länger als 20 Tage nach Legedatum behalten wollen, sollten Sie diese so kühl wie möglich lagern. Kühl gelagerte Eier sind im Kühlschrank durchaus 2 bis 4 Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar. Temperaturschwankungen hingegen greifen den natürlichen Schutz an.
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Frisch oder doch nicht?

Mit diesen 3 einfachen Tests finden Sie heraus, ob das Ei noch genießbar ist:

Schwimmprobe: 
Legen Sie das Ei in ein Glas Wasser. Frische Eier liegen im Wasser, ist es schon ein wenig älter beginnt es sich aufzurichten. Wirklich alte Eier schwimmen nach oben und sollten nicht mehr genossen werden. In jedem Ei befindet sich eine Luftblase. Da die Eierschale nicht ganz dicht ist, wird diese Blase mit dem Alter des Eis größer und sorgt so für immer mehr Auftrieb.

Schüttelprobe: 
Wird das frische Ei in der Nähe des Ohres geschüttelt, so sollte nichts zu hören sein. Hört man ein Schwappen oder einen schwachen dumpfen Laut, ist das Ei bereits älter.

Aufschlagprobe: 
Bei einem frischen Ei liegt das stark gewölbte Eidotter in der Mitte des Eiklars. Das dickflüssige Eiklar bildet einen Ring um das Eigelb. Ältere Eier haben ein flaches, breites Dotter, seine Membrane platzt leicht und das Eiweiß breitet sich dünnflüssig aus.

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